Über zahlreiche Herausforderungen bei der Suche nach Wohnraum, für die Zeit der Ausbildung oder des Studiums in Neuruppin, berichten immer wieder Auszubildende, Studierende oder auch Arbeitgeber. Fortschritte sind in den letzten Jahren offenbar nur zum Teil erzielt worden. Valide Zahlen zu den aktuellen und zukünftigen Bedarfen sind nur rudimentär bekannt.
Die Neuruppiner Wohnungsbaugesellschaft mbH (NWG) möchte gemeinsam mit der städtischen Wirtschaftsförderung, der InKom Neuruppin GmbH (InKom), das Thema so aufnehmen, dass bedarfsgerecht zusätzliche Angebote geschaffen werden könnten. Für eine Umsetzung können möglicherweise Fördermittel über das Programm „Junges Wohnen“ der Investitionsbank des Landes Brandenburg in Anspruch genommen werden.
In einem ersten Schritt sollen nunmehr belastbare Bedarfe ermittelt werden. Dafür wird die InKom zeitnah auf Neuruppiner Unternehmen, Kammern und Interessenvereinigungen zugehen. Dabei soll auch ermittelt werden, ob und wie Ausbildungsbetriebe und -einrichtungen sich an dem Prozess aktiv beteiligen können und wollen. Parallel und in Abstimmung mit der Stadtverwaltung sind diese Fragen auch zum studentischen Wohnen mit der Medizinischen Hochschule zu klären.
Wer Bedarfe sieht oder Erfahrungen und Anregungen mitteilen möchte, kann sich gern direkt an die InKom bis zum 31. August 2026 wenden. Ansprechpartner ist hier Herr Peter Wagner unter 03391 822090 oder per Mail über wirtschaftsfoerderung@inkom-neuruppin.de.